Riesenerfolg für Bremer Studierende

UPAK-429 SUTURO-Robotik-Team European Challange

Das SUTURO-Team freut sich über den zweiten Platz bei der „European Robotics Challenge“. (Foto: Universität Bremen)

Gratulation an das Team SUTURO der Universität Bremen! Die zehn Studierenden der Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz im Fachbereich Mathematik / Informatik der Universität Bremen haben mit ihrem Projekt bei der bei der „European Robotics Challenge“ (EuRoC) den zweiten Platz belegt. Sie haben es damit in die zweite Runde in London geschafft. Heute und morgen können die Bremer Studierenden ihre Arbeit auf einer Art Marktplatz präsentieren. Dieser wird von der EU organisiert und bietet Forschungsteams, Technologieprovidern und Unternehmen in einem Speed Dating die Möglichkeit, sich für neue Projekte zusammenzufinden. SUTURO hat hier gute Chancen und natürlich hilft auch der weltweit ausgezeichnete Ruf des Robotik-Forschungsteams von Beetz am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen. Hier wollen die Studenten jetzt Technologieprovider und Unternehmen für ein gemeinsames Förderprojekt finden, in dem die Simulation in reale Fertigungsumgebungen übertragen wird.

Unter der Leitung von Informatikprofessor Michael Beetz hat das SUTURO-Team ein Steuerungsprogramm für logistische Anwendungen entwickelt. Damit können Roboter in einer Simulationsumgebung Objekte im Raum aufnehmen und ablegen. „Es ist schon eine brillante Sache, dass unsere Bachelor-Studierenden eine so stabil funktionierende Software in den vorgegebenen vier Monaten entwickelt haben. Denn die Challenge war vom Schwierigkeitsgrad her für Doktoranden und sogar Postdoktoranden ausgelegt“, sagt Professor Michael Beetz. An der „EuRoC“ nahmen 37 Teams teil. Sie ist mit insgesamt sieben Millionen Euro dotiert.

 

Taucht ab in die Welt des Geldes!

Unter dem Titel „der Tiefgang“ ist im Rahmen des neuen Science Clips „Geld“ ein tolles rund zwanzigminütiges Interview mit Prof. Dr. Rudolf Hickel entstanden. Der emeritierte Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen steht dem freien Bremer Schriftsteller und Redner Sönke Busch Rede und Antwort. Sönke Busch gelingt es mit scharfsinnigen Fragen und als Vertreter aller Laien auf diesem Gebiet, dem Bremer Wissenschaftler spannende Antworten und ehrliche Ansichten zur Thematik Geld zu entlocken.

Schaut unbedingt rein!

 

Erster Platz für Bremen

Große Auszeichnung für das Bremer Lernprojekt „Natur inspiriert: Bionik- eine multimediale Lernumgebung“. Dieses haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bremen gemeinsam mit vier Lehrkräften der Lise-Meitner-Schule (KGS) Stuhr-Moordeich entwickelt. Ihre innovativen Unterrichtsvorschläge haben den 1. Preis des Wettbewerbs „MINT von morgen Schulpreis“ gewonnen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Joachim Herz Stiftung und der Initiative „MINT Zukunft schaffen e. V.“ vergeben. „Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger haben in besonderer Weise die Entwicklung moderner Lehrkonzepte vorangetrieben, mit denen sie die mediale Lebensrealität von Schülerinnen und Schülern erfolgreich in den naturwissenschaftlichen Unterricht einbeziehen“, sagt Andrea Pauline Martin, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung. Der preisgekrönte Unterricht aus Bremen basiert auf der Vermittlung von Inhalten durch die Verbindung von digitalen Medien, Experimenten und forschendem Lernen. Am Projekt unter Leitung von Professor Ingo Eilks waren Dr. Dörte Ostersehlt und Moritz Krause von der Uni Bremen beteiligt. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und wissenschaftlicher Fachdidaktik wurde im Rahmen des Lehrerfortbildungsprojekts „PROFILES“ von der Europäischen Union gefördert.

 

Großer Erfolg für Bremen

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Die Gründungsunterstützung der Universität Bremen ist vorbildlich, dass bestätigte der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in seinem aktuellen Gründungsradar. Foto: Universität Bremen

Herzlichen Glückwunsch an die Gründerteams „sensOsurf“ und „AMWorks“ sowie dem Gründerteam aus dem BIBA (Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH). Sie haben sich in der aktuellen Förderrunde um ein EXIST-Forschungstransfer-Projekt erfolgreich beworben. Ihr Erfolg unterstreicht die vorbildliche Gründungsunterstützung der Universität Bremen. Dies bestätigte jetzt auch der Stiftungsverband für die Deutsche Wissenschaft in seinem aktuellen Gründungsradar. Die drei Bremer Gründerteams werden nun für anderthalb Jahre mit zusammen ca. 1,6 Mio. Euro gefördert.

Lest mehr auf BREMEN wissenswert!

Neues Forschungscenter an der Jacobs University

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Professor Dr. Kent Deng von der London School of Economics skizzierte bei der Eröffnungsfeier des China Global an der Jacobs University die Entwicklung der Volksrepublik über die letzten 100 Jahre. (Foto: Jacobs University Bremen)

China ist Mittelpunkt des neues Forschungscenters an der Jacobs University in Bremen. Mit der Eröffnung des „Jacobs Center for the Study of China und Globalization“ (China Global) bündelt die Jacobs University ihre gesamten China-relevanten Aktivitäten. Es umschließt unter anderem ein Programm für chinesische Gastprofessoren sowie Forschungs- und Lehrkooperationen mit Spitzenuniversitäten in Asien und in der anglo-amerikanischen Welt. Darüber hinaus ist den Wissenschaftlern des China Global Centers der aktive Dialog mit der Öffentlichkeit und der Wirtschaft wichtig. „Die Forschung und Lehre zu China ist in der deutschen Hochschullandschaft noch stark ausbaufähig. Mit dem China Global Center wollen wir unseren Beitrag dazu leisten“, so Professor Dr. Dominic Sachsenmaier, Professor für die Geschichte Asiens und Direktor des neuen Instituts.

Vor allem zwei Aspekte stehen im Fokus der Forschungsarbeiten im China Global Center: Zum einen beschäftigen sich die Wissenschaftler mit dem Einfluss der chinesischen Welt auf die Globalisierung sowie zum anderen mit den Auswirkungen, die die Globalisierung auf China hat und in Zukunft haben wird.

Professorin Dr.-Ing. Katja Windt, Präsidentin der internationalen Universität, betonte bei der Eröffnung, dass das Center eine logische Weiterentwicklung der bisherigen Aktivitäten der Jacobs University mit China sei. Bereits jetzt bestünden Kooperationen mit Universitäten in Shanghai und Beijing. Zudem engagiere sich die Jacobs University als Gründungsmitglied im Konfuzius-Institut Bremen. „Wir wollen einen dauerhaften, lebhaften Austausch zwischen China und Bremen etablieren“, unterstrich Windt.