Galerie der Experten

Die Köpfe, die Hirne, die Experten. Eben diejenigen, ohne die in unserer Welt nix laufen würde, weil sie den Masterplan in der Hand halten. Sie sorgen dafür, dass Elvis und Bernd keinen Scheiß erzählen, sind sozusagen das wissenschaftliche Gütesiegel.

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Dr. Tim Laue

Dr.-Ing. Tim Laue arbeitet als Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe „Multisensorische Interaktive Systeme“ im Fachbereich Mathematik / Informatik der Universität Bremen.

Sein Forschungsschwerpunkt sind autonome, mobile Roboter, vornehmlich solche, die sich sportlich betätigen, um die Entwicklung und Evaluation neuer Echtzeit-Algorithmen in einem dynamischen Umfeld zu ermöglichen.

Seit 2002 nimmt Tim Laue jährlich am RoboCup, der Weltmeisterschaft im Roboterfußball, und verwandten Wettbewerben teil. Als einer der Leiter seines aktuellen Teams „B-Human“ hat er seit 2009 fünf Weltmeistertitel, sieben Siege bei deutschen Meisterschaften sowie den Titel des Europameisters nach Bremen geholt.

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Prof. Dr. Andreas Hepp

Andreas Hepp ist Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienkultur und Kommunikationstheorie am ZeMKI (Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung), Universität Bremen, Deutschland. Er studierte an der Universität Trier Germanistik, Politikwissenschaft und Medienkommunikation (1990-1995) und promovierte dort mit einer Dissertation zur Fernsehaneignung (1997). Gelehrt und geforscht hat Andreas Hepp neben der Universität Trier an den Universitäten Karlsruhe (TH), Ilmenau (TU), Münster und seit 2004 der Universität Bremen. Daneben war er „visiting researcher“ und „visiting scholar“ an der Nottingham Trent University und der University of Sunderland, UK. Im Jahr 2012 war er „visiting fellow“ am Department of Media and Communications des Goldsmiths, University of London, von 2015 bis 2016 „visiting senior fellow“ am Department of Media and Communications der London School of Economics and Political Science. Andreas Hepp ist an dem DFG-Schwerpunktprogramm 1505 „Mediatisierte Welten“ und dem Forschungsverbund „Kommunikative Figurationen“ beteiligt (als „Creative Unit“ der Universität Bremen Förderung durch die Exzellenzinitiative). Er war Mitglied des von der DFG geförderten Sonderforschungsbereichs 597 „Staatlichkeit im Wandel“, der im Jahr 2014 endete. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Medien- und Kommunikationstheorie, Mediensoziologie, Mediatisierungsforschung, transnationale und transkulturelle Kommunikation, Cultural Studies, Medienwandel, Methoden der empirischen Medienkulturforschung.

Bild von Dr.-Ing. Peter Rickmers

Dr.-Ing. Peter Rickmers

Dr.-Ing Peter Rickmers, geboren am 12. November 1979 in Hamburg ist Arbeitsgruppenleiter am Zentrum für angewandte Raumfahrt und Mikrogravitation (ZARM) an der Uni Bremen. In seiner Freizeit spielt er Curling und schaffte es hier sogar schon zu den Olympischen Spielen nach Sotschi.

Bild von Prof. Dr. Rudolf Hickel

Prof. Dr. Rudolf Hickel

Rudolf Hickel, geb. 1942 in Nürnberg. Studium der Wirtschaftswissenschaft seit 1962 an der Universität Tübingen, Stipendiat des Cusanus-Werks. 1967-1969 Wiss. Assistent an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Tübingen, 1969-1970 Wiss. Assistent am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft und als Assistentenvertreter beim Aufbau der Universität Konstanz engagiert.

Seit 1974 Professor Politische Ökonomie mit dem Schwerpunkt Öffentliche Finanzen und seit 1993 Lehrstuhl für Finanzwissenschaft an der Universität Bremen. Aktive Beteiligung am Aufbau der Universität sowie des Studiengangs Wirtschaftswissenschaft. Von 2001 – 2009 Direktor des Instituts Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen. Seit 2010 dort Forschungsleiter für „Wirtschaft und Finanzen“.

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Prof. Dr. Annette Geiger

Annette Geiger studierte Kunst-, Kultur-, und Kommunikationswissenschaften in Berlin, Grenoble und Paris. Ihre Promotion „Urbild und fotografischer Blick“ zu Ästhetik und Bildtheorie im 18. Jahrhundert schloss sie am kunsthistorischen Institut der Universität Stuttgart ab. Seither lehrte sie Design- und Kulturgeschichte am Institut supérieur des arts appliqués in Paris, an der Universität der Künste Berlin und an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Sie hatte die Wella-Stiftungsprofessur für Mode und Ästhetik an der TU-Darmstadt inne und wurde 2009 als Professorin für Theorie und Geschichte der Gestaltung an die Hochschule für Künste Bremen berufen. Sie lehrt und forscht über die Disziplinen der Gestaltung (Design, Mode, Visuelle Kommunikation, Film, Architektur, Medien) und die Kulturen des Ästhetischen in Kunst und Alltag.

Bild von Prof. Dr. Dagmar Borchers

Prof. Dr. Dagmar Borchers

Studium:
Philosophie, Sprach- & Literaturwissenschaften, Theaterwissenschaften (München, Hamburg, Bremen)
Promotion:
2001: Die neue Tugendethik – Schritt zurück im Zorn? (Bayreuth)
Habilitation:
2008: Die Ausstiegsoption in der Minderheitenrechtedebatte des Liberalismus (Bayreuth)
Derzeitige Universität oder Institution:
Bremen
Forschungsschwerpunkt(e):

  • Die Ausstiegsoption im Liberalismus
  • Argumentationsstrategien in der Angewandten Ethik
  • Kriterien und Grenzen ethisch zulässiger Tierversuche

Wichtigste Publikation(en):
Die neue Tugendethik – Schritt zurück im Zorn?; Paderborn: Mentis 2001

Bild von Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth

Gerhard Roth, geboren 1942. Studium Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft in Münster und Rom. 1969 Dr. phil. in Philosophie. Studium Biologie in Münster und Berkeley/Kalifornien. 1974 Dr. rer. nat. in Zoologie. Seit 1976 Professor für Verhaltensphysiologie an der Universität Bremen und bis 2008 Direktor am dortigen Institut für Hirnforschung. 1997-2008 Gründungsrektor des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst. 2003-2011 Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 2009 Koordinator des „European Campus of Excellence“. Geschäftsführer der „Roth GmbH – Applied Neuroscience“ mit Sitz in Bremen.

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Prof. Dr. Christian Palentien

Im Anschluss an das Studium der Erziehungswissenschaft an der Universität Bielefeld arbeitete Christian Palentien mehrere Jahre an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, unter anderem in Forschungsprojekten zur schulischen Gesundheitsförderung. 1995 wechselte er als wissenschaftlicher Assistent an die Fakultät für Pädagogik und dort in die Arbeitsgruppe 9 „Medienpädagogik, Forschungsmethoden und Jugendforschung“. Er habilitierte zum Thema der Entstehungsbedingungen und Möglichkeiten der Prävention von Kinder- und Jugendarmut in Deutschland.

Christian Palentien war an der Bielefelder Fakultät für Pädagogik mehrere Jahre Sprecher des Zentrums für Kindheits- und Jugendforschung, einem Zusammenschluss aller in diesem Bereich Forschenden. Darüber hinaus war er erst im Vorstand und dann als stellvertretender wissenschaftlicher Leiter in der Bielefelder Laborschule tätig.

Seit September 2005 ist Christian Palentien Professor für das Arbeitsgebiet „Bildung und Sozialisation“ am Fachbereich 12 („Erziehungs- und Bildungswissenschaften“) der Universität Bremen.

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Prof. Dr. Dr. Manfred Herrmann

1959 geboren, studierte er Psychologie (Diplom 1985, Dr.phil 1988), Philosophie und Medizin (Stattsexamen 1992, Dr.med. 1993) an der Universität Freiburg i Br. Nach Assistentenzeit in der Neurologie (Prof. Lücking) und in der Abteilung für Rehabilitationspsychologie (Prof. Koch) schloss er seine wissenschaftliche Ausbildung 1994 mit der Habilitation ab. Seit 1995 ist er anerkannter „Klinischer Neuropsychologe (GNP)“.

1996 wechselte er an das Universitätsklinikum Magdeburg, wo er die „Sektion Neuropsychologie und Verhaltensneurologie“ aufbaute und leitete. In dieser Zeit wurde er auch zu mehreren wissenschaftlichen Auslandsaufenthalten eingeladen, bspw. in das Institute of Neurological Research Raul Carréa in Buenos Aires (Prof. Starkstein) oder an das Brain Damage & Communication Research Centre an der University of Sydney (Prof. Code).

Nach einer Einladung auf eine 9-monatige Fellowship am Hanse Wissenschaftskolleg (HWK Delmenhorst) nahm er zum Wintersemester 2001 einen Ruf auf eine Professur für Neuropsychologie an der Universität Bremen an und wurde dort 2002 zum C4-Professor und Institutsleiter für Neuropsychologie und Verhaltensneurobiologie ernannt. Im Sommersemester 2010 war er Gastprofessor am DFG Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ der FU Berlin. Ein Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit ist die räumliche und zeitliche Charakterisierung von Entscheidungsverhalten im Gehirn, ibs. die Frage, wie auf neuronaler Grundlage Fehler detektiert und vermieden werden.